Zum Beginn der CSU-Klausurtagung im Kloster Seeon ging der bayerische Ministerpräsident Markus Söder auf die aktuelle Weltlage ein. Themen waren unter anderem die Festnahme des Diktators Maduro sowie die Lage in der Ukraine.
„Gut, dass Maduro weg ist. Das ist das Positive“, sagte Söder, „die zum Teil Hysterie, die es darüber gibt, kann ich nicht nachvollziehen.“ Für ihn sei das Völkerrecht ein wichtiger Baustein in der Außenpolitik, jedoch betonte Söder: „Wir wissen aber auch, wie sich reale Entwicklungen in der Politik ergeben.“
Mit Blick auf die transatlantischen Beziehungen merkte der Ministerpräsident an, dass es ohne die USA für Deutschland „sehr eisig und einsam“ würde. Die Fakten, die daraus gezogen werden sollten, sind für den Ministerpräsidenten weniger juristisch als tatsächlich zu betrachten. Deutschland müsse spüren, dass man stärker werden müsse, um mitreden zu können, so der CSU-Chef.
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