Während US-Präsident Donald Trump seine Rhetorik zunehmend verschärft, scheint das iranische Mullah-Regime diplomatisch nicht einknicken zu wollen. Ende März stellte Trump dem Mullah-Regime ein Ultimatum, seitdem hat er die Frist mehrfach verschoben. Zuletzt setzte er die „finale“ Deadline auf Mittwochmorgen, zwei Uhr deutscher Zeit. Sollte der Iran seine faktische Blockade der Straße von Hormus nicht aufheben, wie von Trump gefordert, würden alle Brücken im Land „zerstört“ und alle Kraftwerke „stillgelegt, brennend, explodierend und für immer unbrauchbar“ gemacht werden.
Bislang gibt es keine öffentlichen Anzeichen für einen diplomatischen Durchbruch zwischen den beiden Ländern. Laut dem iranischen Botschafter in Pakistan befinden sich die Vermittlungsbemühungen Pakistans „in einer kritischen und heiklen Phase“, wie die New York Times berichtet.
Trump äußert sich derweil widersprüchlich: Trotz seiner verbalen Attacken gegen das Mullah-Regime spricht er sich weiterhin für eine diplomatische Lösung aus. Zugleich scheint auch auf US-Seite die Geduld zu schwinden. Die Frist bis Mittwoch sei endgültig und werde voraussichtlich nicht noch einmal verlängert. Einen vom Iran vorgelegten Friedensvorschlag bezeichnete Trump zwar als bedeutsam, aber nicht als ausreichend.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











