Verhandlungen in der Schweiz: Russland stellt Gebietsfragen, Ukraine warnt vor neuen Angriffen

vor 5 Monaten

Verhandlungen in der Schweiz: Russland stellt Gebietsfragen, Ukraine warnt vor neuen Angriffen
Bildquelle: NiUS

Hochrangige Vertreter Russlands und der Ukraine setzen heute in der Schweiz neue Verhandlungen über ein Ende des seit vier Jahren andauernden russischen Angriffskriegs fort. Die unter Vermittlung der USA geführten Gespräche beginnen in Genf. Während Kiew nach eigenen Angaben vor allem humanitäre Fragen und Sicherheitsgarantien in den Mittelpunkt rücken will, dringt Moskau auf dauerhafte Gebietsabtretungen durch die Ukraine.

Parallel zu den diplomatischen Kontakten gingen die Angriffe in der Nacht vor dem Auftakt weiter. In der Region Sumy im Norden der Ukraine wurde nach Angaben der regionalen Staatsanwaltschaft eine Frau getötet, sechs weitere Menschen seien verletzt worden. In der Hafenstadt Odessa meldete Militärverwaltungschef Serhij Lyssak drei Verletzte. Der Stromversorger DTEK erklärte zudem, russische Angriffe hätten erneut die Energieversorgung der Region Odessa getroffen.

Die Ukraine nahm nach eigenen Angaben ihrerseits Ziele in Russland ins Visier. In der südrussischen Region Krasnodar kam es nach Angaben des dortigen Zivilschutzstabs infolge eines Drohnenangriffs in Ilski zu einem Brand in einer Ölraffinerie.

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