Schwaches Wachstum: OECD senkt Prognose für den deutschen Standort

vor 9 Monaten

Schwaches Wachstum: OECD senkt Prognose für den deutschen Standort
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Die Konjunkturaussichten für Deutschland trüben sich weiter ein. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihre Prognose für das diesjährige Wirtschaftswachstum, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP), nach unten korrigiert. Statt der bisherigen Schätzung von 0,4 Prozent gehen die Analaysten nun nur noch von einem Zuwachs von 0,3 Prozent aus, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Bericht hervorgeht.

Im internationalen Vergleich wirkt dieses Ergebnis ernüchternd: Für die Weltwirtschaft rechnet die OECD nämlich mit einem kräftigen Anstieg von durchschnittlich 3,2 Prozent – das sind 0,3 Prozentpunkte mehr als noch in ihrer Juni-Prognose. Auch innerhalb Europas ist Deutschland mitunter Schlusslicht. Für die Eurozone insgesamt sagt die Organisation ein Plus von 1,2 Prozent für 2025 voraus.

Erst im Jahr 2026, so die Erwartung, könnte die deutsche Wirtschaft wieder etwas an Schwung gewinnen. Dann prognostiziert die OECD ein Wachstum von 1,1 Prozent.

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