Bundeskanzler Friedrich Merz hat in der ARD-Sendung „Maischberger“ erneut Vorwürfe zurückgewiesen, er habe mit seinem Kurswechsel bei der Schuldenbremse Wähler getäuscht und sein Wahlversprechen gebrochen.
In der Sendung spielte die Moderatorin dem CDU-Politiker ein Interview-Zitat vor, in dem Merz zur Finanzierung der Bundeswehr erklärt hatte: „Wir müssen das jetzt sorgfältig diskutieren. Entscheidend ist, dass wir ab 2027 definitiv sehr viel mehr Geld für die Bundeswehr brauchen. Aber das jetzt heute gleich mit neuen Schulden zu beantworten, ehrlich gesagt, das ist mir ein bisschen zu einfach.“
Maischberger erinnerte daran, dass Merz zu diesem Zeitpunkt bereits prüfen ließ, ob eine Finanzierung über neue Schulden möglich sei – „nennen wir es nicht Wortbruch, aber sagen wir, es ist eine Irreführung der Wähler.“ Merz verteidigte sein Vorgehen: „Nein, es ist es nicht (…) Das ist mir etwas zu einfach.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











