Es klingt wie ein logischer Gegensatz: Während SPD-Finanzminister Lars Klingbeil die Deutschen auf harte Jahre des Einsparens einschwört, weil Dutzende Milliarden in den Haushalten der kommenden Jahre fehlen, hat Bundeskanzler Friedrich Merz in Brüssel Ukraine-Hilfe in Höhe von 90 Milliarden Euro zugestimmt, die durch den EU-Haushalt abgesichert werden sollen und somit anteilig den deutschen Steuerzahler in Haftung nehmen.
„Es werden schon sehr herausfordernde Jahre“, sagte Finanzminister Klingbeil beim Jahresrückblick von Markus Lanz am Mittwochabend und weiter: „Wir werden den Menschen auch was abverlangen müssen in den nächsten Jahren. Jeder wird spüren, dass wir sparen. Man kann nicht in 2028 60 Milliarden Euro einsparen und keiner kriegt das mit“, sagte Klingbeil in der ZDF-Sendung.
Und er kündigte durch die Blume Steuererhöhungen an, als er sagte: „Alle tragen ihren Teil dazu bei.“
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