„Sächsische Separatisten“ arbeiteten nicht aktiv auf Umsturz hin, sondern planten für „Tag X“

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„Sächsische Separatisten“ arbeiteten nicht aktiv auf Umsturz hin, sondern planten für „Tag X“
Bildquelle: Apollo News

Am Dienstag gab es eine Razzia gegen die sogenannten „Sächsischen Separatisten“. Mit einem Aufgebot von rund 450 Sicherheitskräften wurden insgesamt acht Personen festgenommen. Die Festnahmen erfolgten in mehreren Regionen Sachsens, wobei Festnahmen im Umfeld von Leipzig, in Dresden sowie in einer Ortschaft des Landkreises Meißen erfolgten. Insgesamt nahm man acht Personen der von der Bundesanwaltschaft als „terroristische Vereinigung“ bezeichneten Organisation fest.

Rund 15 bis 20 Personen sollen dem Zusammenschluss angehören. In einer Mitteilung der Bundesanwaltschaft heißt es zu den Sächsischen Separatisten: „Ihre Mitglieder verbindet eine tiefe Ablehnung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Aus Sicht der Vereinigung steht außer Zweifel, dass Deutschland vor dem ‚Kollaps‘ steht und an einem, wenngleich zeitlich noch unbestimmten ‚Tag X‘ der staatliche und gesellschaftliche Zusammenbruch eintreten wird“.

Ob die „Sächsischen Separatisten“ damit aber tatsächlich die Merkmale einer terroristischen Vereinigung erfüllen, daran gibt es nun Zweifel. Selbst die Tagesschau berichtet, dass die „Sächsischen Separatisten“ aktiv keinen Umsturz der staatlichen Ordnung herbeiführen wollten. Vielmehr sollen die Mitglieder der Vereinigung den Zusammenbruch der staatlichen Ordnung für unvermeidlich gehalten haben und sich auf diesen „Tag X“ vorbereitet haben.

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