Drei Wochen ist es jetzt her, dass Union und SPD ihren 144 Seiten-Koalitionsvertrag („Verantwortung für Deutschland“) vorgestellt haben. Da man angesichts von 13 Stimmen schwarz-roter Mehrheit im 21. Deutschen Bundestag von einer „GroKo“ nicht mehr sprechen kann, wird ein neuer Name gesucht. Im Gespräch ist „SchroKo“ – für „schwarz-rote Koalition“ oder naheliegender Weise auch für „Schrottkoalition“!
Der Wahlbetrüger Friedrich Merz (CDU) kann es jedenfalls kaum erwarten, zum zehnten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt zu werden. Wäre die Politik ein Schachbrett, könnte man sagen, dass sich mit Jens Spahn (CDU) eine schwarze „Dame“ in Stellung bringt, die den schwarzen „König“ Merz bis auf weiteres deckt. Aber nur bis auf weiteres. Denn von oben aus der Ecke lauert der weiß-blaue Turm Markus Söder. Der CSU-Chef, der sich von der vermerkelten Merz-CDU um die Kanzlerschaft betrogen fühlt, hat noch eine finale Rechnung offen.
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Am 6. Mai soll die Kanzlerwahl im Parlament stattfinden. Merz braucht im ersten Wahlgang mindestens 316 Stimmen zur (absoluten) Kanzlermehrheit. CDU/CSU und SPD haben zusammen 13 Stimmen „über den Durst“. Mit Abweichlern aus den eigenen Reihen ist so sicher zu rechnen wie mit dem Amen in der Kirche. Die Wahl ist geheim.
So sieht der weitere Zeitplan aus
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