Bei einem schweren Eisenbahnunglück in Andalusien im Süden Spaniens sind mindestens 39 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 15 seien schwer verletzt worden, sagte Regionalpräsident Juanma Moreno in den frühen Morgenstunden sichtlich mitgenommen. Er schloss nicht aus, dass in den „Trümmerhaufen aus Metall“ weitere Leichen liegen könnten.
Die Tragödie hatte sich Stunden zuvor ereignet. Gegen 19.40 Uhr war am Sonntag ein Iryo-Hochgeschwindigkeitszug der italienischen Gesellschaft Trenitalia nahe der Gemeinde Adamuz in der Provinz Córdoba mutmaßlich mit Tempo 300 entgleist und in das benachbarte Gleis geraten, wie die Bahngesellschaft Renfe mitteilte. Der tragische Zufall wollte es, dass just zu dem Zeitpunkt ein entgegenkommender Hochgeschwindigkeitszug von Renfe dort vorbeifuhr und vom anderen Fahrzeug aus den Schienen geworfen wurde.
Aufnahme aus dem Inneren des Zugs, Quelle: X
„Der Aufprall war so heftig, dass die beiden vorderen Wagen des Renfe-Zuges infolgedessen aus den Gleisen geschleudert wurden“, meinte Verkehrsminister Óscar Puente. Diese Waggons stürzten eine vier Meter hohe Böschung hinunter und wurden weitgehend zerstört.
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