„Ampel unbeliebt wie nie“ hieß es bereits drei Monate vor dem Koalitionsbruch im November 2024. Doch fast genau ein Jahr nach der Bundestagswahl zeigt sich nun: Die Deutschen stellen der Regierung Merz offenbar ein noch deutlich schlechteres Zeugnis aus – angefangen beim Kanzler selbst.
Laut einer Umfrage von INSA im Auftrag von Bild finden 35 Prozent der Befragten, dass Scholz seine Arbeit besser gemacht hat als Friedrich Merz. Nur 22 Prozent stehen umgekehrt auf der Seite des amtierenden Kanzlers. Ähnlich sieht es bei den allermeisten Ministern der schwarz-roten Koalition aus: Sie verlieren fast alle den Beliebtheitsvergleich.Laut Bild schneiden nur zwei Minister besser ab als ihre Ampel-Vorgänger: Innenminister Alexander Dobrindt (25 Prozent gegenüber 20 Prozent Zustimmung) und Außenminister Johann Wadephul (29 Prozent gegenüber 19 Prozent Zustimmung) – diese beiden gewinnen den Vergleich mit Annalena Baerbock beziehungsweise Nancy Faeser. Alle anderen erhalten ein schlechteres Zeugnis als die vorherigen Amtsinhaber.
Das bedeutet auch: Die Befragten finden, dass Robert Habeck eine bessere Arbeit gemacht hat als Katharina Reiche – für ihn stimmten laut INSA für Bild 27 Prozent, im Vergleich zu 19 Prozent für Reiche. Sie finden auch, dass Karl Lauterbach ein besserer Gesundheitsminister war als Nina Warken (23 gegenüber 17 Prozent Zustimmung).
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