In Scandicci bei Florenz ist die Leiche einer 44-jährigen Deutschen gefunden worden. Nach Angaben aus Ermittlerkreisen war der Kopf der Frau abgetrennt. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Verfahren wegen Mordes ein. Der Fundort liegt an einem verlassenen Landhaus in einer Grünanlage auf einem früheren Gelände des italienischen Forschungsrates CNR. Das Areal gilt nach Medienberichten seit Längerem als verwahrlost und wird auch von Obdachlosen genutzt.
Die Tote soll nach Informationen des staatlichen Senders Rai obdachlos gewesen sein. Es soll sich nach Medienangaben um die Deutsche Silke S. handeln. Die Ermittler nahmen nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa einen Tatverdächtigen fest. Er soll das Opfer gekannt haben. Rai zufolge handelt es sich um einen Mann nordafrikanischer Herkunft, der den Behörden bereits bekannt gewesen sein soll.
Unklar ist bislang, ob der Fundort auch der Tatort ist. Eine Obduktion soll klären, wann die Frau starb und ob die Enthauptung im Zusammenhang mit der Tötung erfolgte oder erst später. In der Nähe des Leichnams wurde nach Berichten ein Messer gefunden, das nun untersucht wird. Am Tag des Fundes soll ein Hund den Bereich bewacht haben; Einsatzkräfte konnten sich demnach zunächst nicht nähern. Erst nach dem Eingreifen von Hundefängern begann die Spurensicherung. Nach Informationen von Rai soll der Festgenommene der Halter des Hundes sein; er befinde sich zudem im Krankenhaus und habe sich kurz zuvor einer „obligatorischen medizinischen Behandlung“ unterzogen.
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