Randale, Körperverletzung, Hausfriedensbruch: In den Hamburger Flüchtlingsunterkünften geht es so rüde zu, dass dreimal täglich die Polizei ausrücken muss, wie der rot-grüne Senat jetzt auf eine Kleine Anfrage in der Bürgerschaft mitteilte.
In Deutschlands zweitgrößter Stadt gibt es derzeit rund 230 Flüchtlingsunterkünfte, in denen rund 47.000 Menschen untergebracht sind – und einige von ihnen sind wahre Kriminalitäts-Hotspots. Musste die Hamburger Polizei im Jahr 935-mal ausrücken, waren es im vergangenen Jahr schon 1.044 Polizeieinsätze. Und auf eine Kleine Anfrage des AfD-Fraktionschefs in der Hamburger Bürgerschaft, Dirk Nockemann, teilte der Senat jetzt mit: Bis Mai dieses Jahres gab es schon fast 500 Einsätze, also mehr als drei pro Tag.
Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein Blick in die aufgeführten Fälle zeigt die häufigsten Delikte: Streitigkeiten, Schlägerei, Person randaliert, Körperverletzung, Ermittlungen, Durchsuchung, Hausfriedensbruch, Haftbefehl, Person gesucht, Bedrohung, hin und wieder auch Sexualdelikt, Selbsttötungsversuch. Aber auch bizarre Gründe wie „Person gebissen“ liegen mitunter vor.
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