Schluss mit der Vollkaskomentalität der Politiker!

vor 3 Monaten

Schluss mit der Vollkaskomentalität der Politiker!
Bildquelle: Tichys Einblick

Es war der konservative Philosoph und Diplomat Joseph de Maistre, der angeödet im Jahr 1811 mit Blick auf die Verheerungen der französischen Revolution formulierte: „Toute nation a le gouvernement qu’elle mérite.“ Jeds Volk hat die Regierung, die es verdient.

Dass immer noch 25 % die Union wählen, obwohl die Mehrheit dieser Wähler sich eine liberal-konservative, eine Mitte-Rechts Politik wünschen, aber sich nicht trauen zu wählen, sondern stattdessen einer Partei ihre Stimme geben, von denen sie wissen müssten, dass die CDU hinter der Brandmauer längst zu einer willenlosen, allein an Posten und Pöstchen interessierten linken Partei geworden ist, zum Fußwickel der 13 %-Partei-SPD, lässt sich eigentlich nur mit dem Stockholm-Syndrom erklären oder mit der geschichtsfremdelnden Haltung des deutschen Bürgertums, nach der sich zwar vieles ändern, aber alles so bleiben soll, wie es ist. Der Wahrheit ins Antlitz zu schauen, gilt als unfein. Der deutsche Bürger hat sich behaglich in seinem Anachronismus eingerichtet.

Doch was ist die Wahrheit? Die Wahrheit ist: Erst treiben die Regierungen Merkel, Scholz und Klingbeil-Merz Wirtschaft und Land durch eine falsche Migrations-, Wirtschafts- und Energiepolitik in den völligen Niedergang, verursachen einen beispiellosen Anstieg der Treibstoffpreise, zeigen mit dickem Finger auf Putin oder auf den Iran oder auf Micky Mouse, um von ihrem Werk und ihrer großen Schuld abzulenken, und dann stellen sie sich arrogant hin wie Merz und verkünden altväterlich: „Rechnen Sie nicht mit weiteren Entlastungen.“ Das vertauscht dreist Ursache und Wirkung.

Was heißt in diesem Zusammenhang eigentlich „entlasten“? Es würde schon genügen, wenn die Genossen und Blockfreunde in der Regierung die Bürger nicht weiter belasten würden. Milliarden Euro verschwendet diese Regierung, Milliarden Euro pumpt die Regierung, belastet damit die Bürger und faselt dann von „Entlastung“? Es geht nicht um Entlastung, es geht darum, nicht zu belasten. Die Dinge müssen beim richtigen Namen genannt werden. Man muss sich um Deutschland große Sorgen machen, wenn der Bundeskanzler so weit von der Wirklichkeit entfernt ist, wie es seine Äußerung belegt: „Das sind disruptive Zeiten, die uns viel abverlangen. Aber wir können sie nicht vor allen Verwerfungen auf den globalen Märkten schützen.“ Diese Regierung, dieser Herr Merz hat noch niemanden geschützt, die einzige Leistung, die der Herr aus dem Sauerland bisher vollbracht hat, besteht darin, 300 Strafanzeigen gegen Bürger gestellt zu haben. Man sollte nicht darauf setzen, aber vielleicht kann dem empfindlichen Herrn Merz jemand aus seiner Entourage mitteilen, wie Helmut Kohl behandelt worden war.

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