Der schleswig-holsteinische Landesverband der Linksjugend Solid hat bei seiner letzten Landesmitgliederversammlung (LMV) einen Antrag gegen „Zionismus“ angenommen. Die Initiative wurde laut eigener Aussage von dem „Landesarbeitskreis Klassenkampf“ Schleswig-Holstein eingereicht und später auf Landesebene auf der LMV beschlossen.
Die Arbeitsgruppe vermeldete die erfolgreiche Annahme auf ihrem Instagram-Profil mit einem Beitrag, der mit der Überschrift „Die Linksjugend [‘solid] Schleswig-Holstein ist jetzt antizionistisch“ betitelt ist. Auf dem Bild, das für den Beitrag erstellt wurde, ist zudem eine „Friedenstaube“ zu sehen, daneben ein Umriss Israels – ergänzt um Hammer und Sichel, das Logo der Gruppe. Dabei handelt es sich um ein kommunistisches Zeichen, das schon von der Sowjetdiktatur in Russland und anderen Regimen verwendet wurde, durch die Millionen Menschen ermordet wurden.
In der Stellungnahme zum „Antizionismus“-Antrag heißt es: „Anfang April wurde unser Antrag ’Ablehnung des Zionismus’ angenommen“. Dies sei ein „sehr wichtiger Schritt“ für die „Palästinasolidaritätsbewegung“ innerhalb der Partei. Nun würde es an der Gruppe liegen, „diesen Beschluss auch Taten folgen zu lassen und unsere Positionen auch in alle weiteren Parteistrukturen zu tragen“, heißt es in dem Beitrag, der gemeinsam mit dem Bundesableger der „Gruppe Klassenkampf“ und der örtlichen Linksjugend aus dem Kreis Steinburg erstellt wurde.
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