Schläge, Flüche und ein blutiges Auge – die skurrile Ehe der Macrons

vor 5 Monaten

Schläge, Flüche und ein blutiges Auge – die skurrile Ehe der Macrons
Bildquelle: NiUS

Sie zoffen und sie lieben sich. Knapp 25 Jahre Altersunterschied trennen Emmanuel und Brigitte Macron. Was der französische Staatspräsident und seine frühere Lehrerin aber gemeinsam haben: die Fähigkeit, für noch mehr Schlagzeilen zu sorgen als seinerzeit Brangelina. Eine Beziehung wie ein Fiebertraum – toxisch, sagen die einen, Amour fou die anderen. Klar ist: Diese Ehe ist Filmstoff vom Feinsten.

Macrons Auftritt beim Weltwirtschaftsforum in Davos ist das aktuellste Beispiel: Mit einer blauverspiegelten Sonnenbrille, irgendwo zwischen US-Cop und Erwachsenenfilm, spricht der 48-Jährige den Elefanten im Raum an: „Entschuldigen Sie bitte das unansehnliche Aussehen meines Auges. Es handelt sich um etwas völlig Harmloses.“

Harmlos. Merken Sie sich diese Standard-Erklärung für alles, was jetzt kommt! Denn wenn etwas harmlos genannt wird, ist es ziemlich sicher genau das Gegenteil.

Schon beim Neujahrsempfang war Macron mit blutunterlaufenem Auge zu sehen. In Anspielung auf den „Rocky III“-Titelsong witzelte er: „Sehen Sie darin einfach einen unfreiwilligen Verweis auf ‚Eye of the Tiger‘ … Es ist ein Zeichen der Entschlossenheit.“

Tags drauf kam er mit Sonnenbrille in den Élysée-Palast und feixte, die Brille sei „auf ein kleines Problem zurückzuführen“. „Ich muss sie eine Weile tragen, also müssen Sie mich so ertragen.“

Das kleine Problem von Emmanuel Macron könnte auch 1 Meter 67 groß sein und Brigitte heißen. Böse Zungen munkeln, es habe schon wieder handfesten Zwist zwischen den beiden gegeben, wie schon so oft.

Macron mit Sonnenbrille bei einem Pressetermin

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