Der weltberühmte Satz von Angela Merkel „Wir schaffen das“ jährt sich heute zum zehnten Mal. Die Ex-Kanzlerin bereut nichts, wie sie selbst sagt – sie würde auch mit dem Wissen von heute wieder so entscheiden, wie sie es 2015 getan hat, und unkontrolliert Hunderttausende Menschen aus zumeist arabischen Ländern nach Deutschland lassen. Dass die Flüchtlingskrise 2015 und in den Jahren danach Folgen für das Land hatte, ist unbestritten.
In zehn Grafiken zeigt NIUS, welche Folgen für das Land dazugehören:
Wenn mehr als drei Millionen Asylbewerber innerhalb von zehn Jahren in ein Land reisen und in den allermeisten Fällen unabhängig von ihrem Schutzstatus oder Aufenthaltstitel in besagtem Land bleiben können, passiert zunächst einmal das Logische: Die Zahl der Ausländer wächst und damit ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung. War vor der Flüchtlingskrise 2015/16 noch jeder Zehnte in Deutschland ein Ausländer, ist es inzwischen knapp jeder Sechste. Der Ausländeranteil ist von unter 10 auf mehr als 15 Prozent gestiegen – auch durch den Zuzug von Ukraine-Flüchtlingen im Jahr 2022.
292.000 Menschen sind 2024 zu deutschen Staatsbürgern geworden – allein 107.000 von ihnen stammten ursprünglich aus den Haupt-Asyl-Herkunftsländern Syrien, Afghanistan und Irak. Die Ampel-Regierung hat die Einbürgerung nach Deutschland erheblich beschleunigt und die Mindestaufenthaltsdauer von acht auf fünf Jahre herabgesetzt. Die neue Bundesregierung unter Kanzler Merz (CDU) will daran nicht rütteln, während die Zahl der Einbürgerungen steigt und steigt und steigt. Seit 2015 sind allein aus den drei besagten Ländern knapp 350.000 Menschen eingebürgert worden.
Die wohl schwerwiegendste Folge der Merkelschen Migrationspolitik ist die Erosion der inneren Sicherheit in Deutschland. Nicht nur das subjektive Sicherheitsgefühl der Bevölkerung hat stark nachgelassen, auch in der Polizeilichen Kriminalstatistik lässt sich seit Jahren ablesen, dass Deutschland unsicherer und gewalttätiger geworden ist. Waren 2014 noch rund 180.000 Fälle von Gewaltkriminalität registriert worden, sind es inzwischen fast 220.000 Fälle (+20 Prozent). Das Phänomen „Messerangriff“ musste vom Bundeskriminalamt erst in die Statistiken aufgenommen werden, weil es seit 2015 überhaupt erstmals in relevantem Ausmaß aufpoppte – inzwischen gehören Meldungen über schwere und tödliche Messerangriffe zur traurigen Tagesordnung. Unter den Tatverdächtigen sind Ausländer und Zuwanderer stark überrepräsentiert.
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