Ein Foto, das eine bizarre Geschichte erzählt. Die Geschichte, was man in einer Großstadt sehen kann, wenn man aus seinem Fenster schaut ...
Dieses Foto hat ein NIUS-Leser gemacht. Er möchte anonym bleiben. Er hat Angst, dass die Männer auf dem Bild ihn identifizieren könnten. Die Männer kommen jeden Tag.
Sie haben ihre Teppiche ausgelegt und knien darauf, um zu beten. Sie blicken nach Südosten, dorthin, wo sie Mekka vermuten. Sie sind aber in Berlin, der deutschen Hauptstadt. Sie könnten sich auch in ihren Wohnungen zum Gebet versammeln. Das tun sie aber nicht. Für sie ist der öffentliche Raum öffentlicher Gebetsraum. Es ist ihnen egal, ob sie dabei andere stören. Es ist ein Haus mit vielen älteren Menschen. Keiner traut sich, den Leuten zu sagen: Haut ab aus unseren Vorgärten. Und man kann das verstehen.
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