Aus der SPD Baden-Württemberg kommt von hoher Stelle scharfe Kritik an SPD-Chefin Saskia Esken. Der Generalsekretär der Sozialdemokraten im Südwesten, Sascha Binder, hat Esken die Eignung für ein Ministeramt abgesprochen. Im Interview mit dem lokalen Südkurier erklärte Binder, Kabinettsposten müssten „an diejenigen gegeben werden, die ein großes Vertrauen innerhalb der Partei haben, aber vor allem auch bei den Menschen draußen“.
Klar ist: Saskia Esken genießt weder das Vertrauen der „Menschen draußen“, noch das Vertrauen in der Partei. Seit Wochen gibt es immer wieder Attacken gegen die ungeliebte Vorsitzende, die sich wohl einen Kabinettsposten sichern will. So deutlich wie Binder werden allerdings nur wenige Genossen. Vier SPD-Posten im Kabinett sollen an Frauen gehen. „Dann geht es danach, wer sind die vier Besten? Und darunter sehe ich Saskia Esken nicht“, erklärt Binder klar und deutlich.
Lars Klingbeil – wie Esken Parteivorsitzender und qua Amt mitverantwortlich für die schwere Niederlage bei der Bundestagswahl – sieht Sascha Binder hingegen als Hoffnungsträger der SPD. „Bewertet man die Leistung der Parteispitze, gibt es klare Unterschiede zwischen Lars Klingbeil und Saskia Esken.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











