In Deutschland werden immer mehr arme Menschen noch ärmer durch ihre exorbitant hohen Wohnkosten. Das belegt zum zweiten Mal in Folge eine Studie des Paritätischen Gesamtverbandes. Demnach sind 5,4 Millionen mehr Menschen armutsgefährdet als nach konventionellen Berechnungen, die keine Wohnkosten wie Strom oder Gas berücksichtigen. Im Durchschnitt geben die so definierten Armen 43,8 Prozent ihres Einkommens für reine Wohnkosten aus – was eine direkte Folge auch des Energiekosten-Horrors ist, nicht zuletzt wegen der eskalierenden Sanktionspolitik der EU gegen Russland.
Statt 13 Millionen müssen demnach 18,4 Millionen Menschen in Deutschland als arm gelten. Das sind 22,3 Prozent der Gesamtbevölkerung, also schon mehr als jeder Fünfte! Vor einem Jahr waren es noch 21,2 Prozent.
Das eigene Zuhause werde zur „Armutsfalle“, sagte der Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes und Mitautor der Expertise. Er warnte vor einer „Abwärtsspirale, an deren Ende immer öfter die Wohnungslosigkeit steht.“
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











