SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese rechnet damit, dass die Sicherheitsbehörden die neu ins Leben gerufene Jugendorganisation der AfD schon bald beobachten werden. Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte Wiese am Sonntag: „Die neue Organisation ist offenkundig alter Wein in neuen Schläuchen.“ Nach seinen Worten handle es sich dabei um ein „Sammelbecken von Rechtsextremen, Mitgliedern der Identitären Bewegung und Putin-Verehrern und damit eine Gefahr für unsere Demokratie“.
Wiese verwies außerdem auf Auftritte von Vertretern der Bewegung Generation Deutschland, die, so wörtlich, „auf offener Bühne für die Umsetzung der verfassungsfeindlichen Deportationspläne von Millionen deutscher Staatsbürger“ eingetreten seien. Aus seiner Sicht werde die neue Jugendorganisation deshalb unweigerlich ins Visier der Sicherheitsbehörden geraten.
In Gießen ist am Samstag unter gewalttätigen Protesten die neue AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland ins Leben gerufen worden. Sie soll die Nachfolge der früheren Nachwuchsvereinigung Junge Alternative antreten, die der Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft hatte. Wie der Inlandsgeheimdienst mit der Neugründung umgehen werde, wollte man bisher nicht verlautbaren.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











