Seit der Bundestagswahl ringt das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) um Aufmerksamkeit in den öffentlichen Debatten und hadert mit den Fehlern bei der Auszählung. Man werde notfalls bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen, sagt Parteichefin Sahra Wagenknecht im Gespräch bei „Schuler! Fragen, was ist“. Auf die Einteilung der Parteien in Rand und politische Mitte will sich Wagenknecht beim Gespräch in Saarbrücken nicht einlassen.
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Wenn sich Union und SPD in der Bundesregierung als „Mitte“ und andere Parteien als „Rand“ bezeichnen, sei das „dreist“, sagt sie. Dieses sogenannte „Bündnis der Mitte zerstört die Mittelschicht. Da passt ja irgendwas nicht. In Deutschland wird die Mittelschicht gerade regelrecht zerrieben.“ Es sei ja richtig, dass es „einen nach wie vor wachsenden Reichtum an der Spitze“ der Gesellschaft gebe. „Die großen Vermögen wachsen weiter, trotz Wirtschaftskrise und trotz all der politischen Fehlentscheidungen. Und wir haben aber auf der anderen Seite einen erheblichen Teil der Mittelschicht, der in den letzten Jahren abgestiegen ist und wirklich große Angst davor hat, sich das nicht mehr leisten zu können, was mal ganz normaler Wohlstand in Deutschland für Mittelschichtfamilien war. Und das ist Ergebnis von Politik. Deswegen ist das keine Politik der Mitte, auch wenn die immer so tun, als wäre es das.“
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