Beim Thema Meinungsfreiheit fühlt sich BSW-Chefin Sahra Wagenknecht immer öfter an die DDR erinnert, sagt sie bei „Schuler! Fragen, was ist“. Als jüngst der Spiegel eine ausführliche Geschichte über die Geburtstagsfeier von Molkerei-Chef Theo Müller brachte, auf der auch AfD-Chefin Alice Weidel mit Partnerin und Kindern anwesend war, sei ein weiterer Tiefpunkt erreicht worden, sagt sie.
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Das sei längst nicht mehr nur „bedrückend“, so Wagenknecht. „Ich finde das erschreckend.“ Dabei gehe es nicht um irgendwelche Sympathien für die AfD. Es herrsche mitunter ein regelrecht aggressives Meinungsklima. Sie selbst habe das vor einiger Zeit selbst erlebt. „Damals hatten wir eine Friedenskundgebung gemacht, Alice Schwarzer und ich. Und es gab eine ewige Debatte: Wer steht da auf dem Platz? Stehen da vielleicht auch Leute mit falscher Gesinnung?“ Eine geradezu bizarre Vorstellung, dass Veranstalter für jeden Zuschauer und seine Gesinnung verantwortlich sein sollten.
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