Im vergangenen Jahr gab der Freistaat Sachsen insgesamt fast 1,1 Millionen Euro für externe Berater und rund drei Millionen Euro für Werbeagenturen aus. Außerdem wurden für Moderationen von Veranstaltungen und andere öffentliche Auftritte insgesamt rund 35.600 Euro an Journalisten gezahlt. Das geht aus mehreren Kleinen Anfragen des Linken-Landtagsabgeordneten Rico Gebhardt hervor.
Für die Gewinnung neuer Studenten gab Sachsen im Jahr 2025 rund 560.000 Euro aus, was den größten Posten bei den Werbekosten darstellt. Der zweitgrößte Posten war die Standortkampagne „So geht sächsisch“ – insgesamt flossen rund 460.000 Euro in die Werbekampagne, die die „Dachmarke“ des Freistaats darstellen soll.
Auch für die politische Selbstvermarktung gab die Sächsische Staatsregierung Geld aus. Beispielsweise wurde eine Dokumentation zur Präsidentschaft der Kulturministerkonferenz 2025 mit rund 12.000 Euro finanziert. Zusätzlich erhielt die Produktion eines Informationsfilms über die Aufgaben der sächsischen Landesvertretung in Sachsen ein Budget von fast 6.000 Euro.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











