Die CDU-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt fordert deutliche Einschnitte bei den Gehältern von Führungskräften und prominenten Mitarbeitern des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Vorgestellt wurden die Vorschläge in Magdeburg im Rahmen der Arbeit der Enquete-Kommission „Das Vertrauen in den öffentlich-rechtlichen Rundfunk durch Transparenz und Reformwillen stärken“, die seit drei Jahren Reformideen für ARD, ZDF und Deutschlandradio erarbeitet.
Der medienpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Markus Kurze, sprach sich dabei für eine klare Begrenzung der Spitzengehälter aus. „Es ist halt dem Bürger schwer zu erklären, dass manche Intendantengehälter eben höher sind als eines von einem Ministerpräsidenten“, sagte Kurze. Die Vergütung müsse sich „grundsätzlich am öffentlichen Dienst orientieren“. „Dann kann man auch ordentliche Gehälter zahlen“, fügte er hinzu.
Auch die Bezahlung prominenter Moderatoren steht aus Sicht der Christdemokraten zur Debatte. In dem vorgelegten Papier heißt es: „Gehälter für Stars und Moderatoren in utopischen Höhen darf es beim ÖRR nicht geben.“ Wie eine Begrenzung konkret umgesetzt werden könnte, ließ Kurze offen. Diskutiert werde jedoch, wie sich auf diesem Weg Vertrauen und Akzeptanz des Rundfunks stärken ließen.
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