Landeswahlleiterin Christa Dieckmann wies Spekulationen zurück, die Briefwahl sei unsicher und leicht manipulierbar. Briefwahlunterlagen gingen nur an berechtigte Personen gingen. Eine Person könne nur für höchstens vier andere Briefwahl-Unterlagen beantragen. Die Wahlvorstände seien mit fünf bis neun Mitgliedern besetzt, die sich gegenseitig kontrollierten. Die Auszählung der Briefwahlstimmen sei öffentlich und könne von jedem beobachtet werden kann, soweit das ohne Störung möglich ist.
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben nach dpa rund 87.500 Bürger in den großen Städten Magdeburg ca. 48.300 und Halle rund 39.200 Briefwahl beantragt.
Bei der Landtagswahl am 6. September sind nach Schätzung der Landeswahlleiterin ca. 1,69 Millionen Bürger wahlberechtigt, in Magdeburg rund 180.000. In Halle wurden ca. 176.000 Wahlbenachrichtigungen verschickt.
Bei der letzten Landtagswahl am 6. Juni 2021 gab es laut endgültigem amtlichem Ergebnis des Statistischen Landesamts Sachsen-Anhalt 313.991 Briefwähler. Das entsprach etwa 29,1 Prozent aller 1.079.045 Wähler bei 1.788.930 Wahlberechtigten und einer Wahlbeteiligung von 60,3 Prozent.
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