Die wichtige Nord-Süd-Bahnverbindung zwischen Köln und Düsseldorf ist am Montag durch Sabotage massiv gestört worden. Unbekannte hatten in der Nacht zu Montag einen Kabelschacht bei Leverkusen geöffnet und sämtliche Kabel mit einem Trennschleifer durchtrennt. Betroffen war ein Stellwerk, das für die Steuerung der vielbefahrenen Strecke von zentraler Bedeutung ist.
Nach Angaben der Polizei wird die Tat als gezielter Angriff auf die kritische Infrastruktur bewertet. Ein politisches Motiv könne nicht ausgeschlossen werden. Der Staatsschutz ist eingeschaltet. Zunächst hatte es geheißen, es könne sich um Vandalismus handeln – diese Einschätzung gilt inzwischen als überholt. Auch ein versuchter Kabeldiebstahl wird ausgeschlossen.
Ein Bahn-Sprecher erklärte, dass die Schäden an mindestens zwei Stellen entlang der Strecke festgestellt wurden. Die Reparaturarbeiten gestalteten sich aufwendiger als zunächst angenommen. Erst im Laufe des Abends sollte die Strecke wieder freigegeben werden.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











