5.970 Migranten mit ungeklärter Identität haben durch das Chancen-Aufenthaltsrecht eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis bekommen. Das ist das Ergebnis einer Kleinen Anfrage des AfD-Abgeordneten Sebastian Münzenmaier, wie Bild berichtet. Insgesamt haben bis zum Stichtag 28. Februar 82.474 Migranten über das Chancen-Aufenthaltsrecht eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis bekommen.
Das Gesetz wurde 2022 von der Ampel eingeführt und gilt bis Ende 2025. Es sieht vor, dass Migranten, die bisher nur eine Duldung hatten, eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis bekommen können, wenn sie mit Stichtag 31.10.2022 mindestens fünf Jahre geduldet in Deutschland gelebt haben. Die Antragsteller dürfen keine vorsätzliche Straftat begangen haben und dürfen nicht „wiederholt vorsätzlich falsche Angaben“ über die Identität gemacht haben.
Geduldet sind Migranten dann, wenn sie eigentlich ausreisepflichtig sind, aber nicht ausreisen können, zum Beispiel wegen fehlender Ausweisdokumente oder wegen einer Krankheit. Obwohl das Gesetz also vorsieht, dass keine falschen Angaben über die Identität gemacht werden dürfen, haben dennoch 5.970 Menschen eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis bekommen, die zuvor wegen ihrer ungeklärten Identität nur eine Duldung hatten.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











