Es war eine koordinierte Aktion: Am Montag meldeten sich auf X gleich mehrere Accounts von Grünen, SPD und Linken mit den immer gleichen Textbausteinen zu Wort: „X ist in den letzten Jahren im Chaos versunken. Politische Debatten leben vom Austausch, der Menschen erreicht & informiert. X hingegen fördert zunehmend Desinformation. Deswegen bespielen wir diesen Account nicht mehr.“
Diese Sätze schrieben zahlreiche Parteiaccounts: Neben den offiziellen Accounts der drei Parteien beteiligten sich auch zahlreiche Politiker wie Katharina Dröge, Jan van Aken, Britta Haßelmann oder Felix Banaszak. Es war eine von langer Hand geplante Aktion mit gemeinsamen Absprachen der Parteien – man wollte ein Zeichen gegen X, die Plattform des Tech-Milliardärs Elon Musk, setzen.
Doch dieses Zeichen, das laut Table Media von der politischen Geschäftsführerin der Grünen, Pegah Edalatian, geplant wurde, ging am Ende ordentlich nach hinten los: Die Politiker und Mitglieder der Parteien, die tatsächlich auf X aktiv sind, zogen bei den Aktionen ihrer Parteien geschlossen nicht mit – und zeigten sich teils sogar recht distanziert.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











