Nachdem medial zahlreiche Vorwürfe der Vetternwirtschaft gegen die AfD laut wurden, zieht AfD-Fraktionschefin Alice Weidel jetzt erste Konsequenzen. Wie die Bild berichtet, fordert Weidel den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Stefan Keuter zum Rücktritt auf – doch dieser weigert sich, aus dem Vorstand zurückzutreten. Außerdem soll der Abgeordnete Jan Wenzel Schmidt die Fraktion ganz verlassen.
Gegenüber der Bild äußert sich zudem erstmals der parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, zu der Affäre: „Wenn die anderen Parteien bereit sind – auch innerhalb dieses vollends legalen Bereiches – auch Liebes- und Verwandtschaftsbeziehungen bei ihren Fraktionsmitarbeitern zu untersuchen, dann können wir gerne über eine solche Gesamtuntersuchung reden.“
Baumann erklärt zudem: „Wir sind auch gerne bereit, die Gesetze für Fraktions- und Abgeordnetenmitarbeiter zu verändern, die dann für alle gelten.“ Neben den Rücktrittsaufforderungen veranlasste die AfD nun ebenfalls unter der Leitung der Fraktions- und Parteivorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla zwei Krisensitzungen.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











