Jahrelang musste Kevin Kühnert nach trostlosen Wahlabenden für die SPD als Generalsekretär niederschmetternde Prozentzahlen schönreden. Der fast unmöglich erscheinenden Aufgabe, seine Partei nicht nur aus dem tiefen Umfragetal, sondern in einem Jahr auch zum Erfolg bei der Bundestagswahl zu führen, war er gesundheitlich nicht mehr gewachsen, mutmaßt die Frankfurter Allgemeine.
Ich glaube, es ist etwas anderes: Wer immer nur Gift und Galle versprüht, darf sich nicht wundern, wenn er dabei auch seine eigene Seele vergiftet. Und wer eine vergiftete Seele hat, kann nicht gesund sein. Es gibt keinen Politiker, der so sehr Menschen diffamiert hat wie Kevin Kühnert. Er erinnert mich mit seiner negativen Aura an den früheren SPD-Chef Herbert Wehner, der dadurch auffiel, dass alles und jeden im Bundestag beschimpfte (den CDU-Politiker Todenhöfer diffamierte er als „Hodentöter“), die Älteren werden sich erinnern.
Herbert Wehner (SPD)
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