Roth kocht, Vance provoziert – und Musk adelt Weidel

vor mehr als 1 Jahr

Roth kocht, Vance provoziert – und Musk adelt Weidel
Bildquelle: Tichys Einblick

Im Grunde ist die Welt-Causa vorbei, jeder noch so unwichtige B-Politiker und C-Journalist hat seine Worte dazu ausgesprochen; selbst für den unbeliebtesten Bundespräsidenten aller Zeiten – das will bei Kurzzeit-Amtsinhaber Christian Wulff was heißen – werfen sich nunmehr wenig bekannte oder längst auf dem Abstellgleis stehende, alternde Figuren in den Ring, in der Hoffnung, auch ein Stück vom Anti-Musk-Kuchen zu ergattern.

Aber, so hat sich offenbar Claudia Roth gedacht, zu einer richtigen Gaudi gehört die Kulturstaatsministerin einfach dazu. Nun also, fast eine Woche, nachdem Ton, Steine und Scherben längst zerbrochen sind, zuckelt auch Roth hinterher und fordert – Sie ahnen es – die Beschneidung der Meinungsfreiheit unter dem Vorwand, dass die Demokratie von einem US-Milliardär über die Medienbranche bedroht wird. Nein, es geht nicht um Bill Gates, sondern Elon Musk; aber freilich, auch dieser Vergleich ist längst gefallen, und sollte in Zukunft George Soros mit seiner Open Society Foundation wieder einmal wuchern, dann natürlich stets zum Segen aller Nationen.

Die Grünen-Politikerin forderte zudem eine „bessere Regulierung“. Zitat: „Wir brauchen starke europäische Mediengesetze, die die Funktionsfähigkeit einer demokratischen Öffentlichkeit sicherstellen.“ Was man nicht mag, das verbietet man – auch nichts Neues unter der Sonne. Einen weiteren Bockschuss landet Roth, wenn sie in Bezug auf die jüngste Äußerung gegen Frank-Walter Steinmeier erklärt: „Vielleicht sollte das mal jemand Herrn Musk sagen: Hier einerseits Geld verdienen zu wollen und andererseits keinen Respekt vor dem Land und seinen Repräsentanten zu zeigen, das passt nicht zusammen.“

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