Am 10. Januar fand die 31. Rosa-Luxemburg-Konferenz der linksextremen Zeitung Junge Welt statt – auch unter der Teilnahme mehrerer Politiker, etwa des SPD-Bundestagsabgeordneten Jan Dieren und des Linken-Bundestagsabgeordneten Ulrich Thoden. Während der Veranstaltung kam es zu einem brisanten Grußwort, nämlich durch den untergetauchten mutmaßlichen RAF-Terroristen Burkhard Garweg. Zuerst berichtete die Welt.
Garweg soll sich als Teil der Dritten Generation der Roten-Armee-Fraktion (RAF) an mehreren Anschlägen und Banküberfällen beteiligt haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit 2015 gegen ihn und Ernst-Volker Staub wegen versuchten Mordes sowie wegen mehrerer schwerer Raubüberfälle. Die Polizei hat für Hinweise, die zur Ergreifung der beiden führen könnten, eine Belohnung von 150.000 Euro ausgeschrieben.
Doch all diese Tatsachen schienen Thoden, Dieren und andere Teilnehmer des Events nicht zu stören. Und das, obwohl Garweg in seinem Grußwort, das auf der Veranstaltung verlesen wurde und mittlerweile online zugänglich ist, offensiv mit seinem Terrorismus umgegangen ist: „Liebe Genoss*innen, ich grüße euch herzlich aus der Illegalität“, beginnt das Grußwort.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











