Als Verteidigungsministerin trieb Ursula von der Leyen (CDU) den systematischen Ausbau der Kinderbetreuung auf Kasernengeländen in Deutschland voran. Heute befinden sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums 25 solcher Einrichtungen auf militärischen Liegenschaften. Spätestens seit dem Angriff auf eine Mädchenschule im Iran stellt sich eine heikle politische Frage: Ist es verantwortbar, Kinder ausgerechnet dort betreuen zu lassen, wo im Ernstfall wohl priorisiert angegriffen würde?
Kindergärten in Kasernen, Krippen neben Flugplätzen: Die ehemalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat in ihrer Amtszeit als Verteidigungsministerin ab 2013 den Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen auf den Geländen von Kasernen, Fliegerhorsten und Bundeswehrkrankenhäusern systematisch vorangetrieben. „Familienfreundlichkeit“ wurde damals zu einem der wichtigsten Pfeiler ihrer Personalpolitik. Die Bundeswehr sollte als attraktiver Arbeitgeber auftreten – auch durch mehr Betreuungsangebote für den Nachwuchs von Soldaten und zivilem Personal.
Ursula von der Leyen (CDU) 2019 im Bundestag, damals noch Bundesverteidigungsministerin.
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