In Südafrika wurde am Donnerstag der linksradikale Oppositionspolitiker Julius Malema, der immer wieder zur Tötung von Weißen aufruft, zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt. Grund für die Verurteilung vor einem Gericht in East London ist der Besitz einer illegalen Waffe und das Abfeuern dieser in der Öffentlichkeit.
Der Anwalt des Abgeordneten hat bereits angekündigt, in Berufung zu gehen, sodass Malema vorerst nicht in Haft kommt. Sollte das Urteil rechtskräftig werden, könnte Malema seinen Sitz im Parlament verlieren. Bereits im vergangenen Jahr wurde Malema in dem Verfahren schuldig gesprochen – die Strafe wurde erst am Donnerstag festgesetzt.
Bei dem Verfahren geht es um einen Fall aus dem Jahr 2018: Damals feierte Malema bei Feierlichkeiten zum fünfjährigen Bestehen seiner Partei, den Economic Freedom Fighters (EFF), mit einem Gewehr in der Hand, das er mehrfach in die Luft abfeuerte. Malema beteuerte während des Prozesses, dass es weder seine eigene Waffe gewesen sei noch, dass die Schüsse nur zur Unterhaltung des Publikums abgefeuert worden seien. Konkret wurden Malema deshalb fünf unterschiedliche Straftatbestände vorgeworfen, die von unerlaubtem Besitz einer Schusswaffe bis hin zu rücksichtsloser Gefährdung reichen.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











