Das geplante Rentenpaket 2025 der Bundesregierung wird den Bundeshaushalt im Zeitraum bis 2050 mit insgesamt 479,1 Milliarden Euro zusätzlich belasten. Das geht aus einem Gutachten der Prognos AG im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hervor.
Die Volkswirtschaftler haben die Wirkungen des Rentenpakets für die langfristige Entwicklung der Rentenfinanzen und den Bundeshaushalt berechnet. Die Analyse erfolgte für drei Szenarien, die unterschiedliche gesetzliche Rahmenbedingungen abbilden. Das Ergebnis: Die Kosten für die dauerhafte Stabilisierung des Rentenniveaus und die Ausweitung der Mütterrente summieren sich auf einen Betrag, der nahezu dem gesamten Volumen des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität entspricht.
Die Vorhaben der Koalition werden deutlich teurer als die ursprünglich vereinbarten.
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