Deutschland steckt tief in der Krise, doch die Bundesregierung mag keine negativen Nachrichten mehr hören oder gar verbreiten und schon gar nicht Kritik für ihre verfehlte Politik einstecken. Da können noch so viele deutsche Firmen pleite gehen, die Arbeitslosenzahlen steigen und die Kommunen im Schuldenturm landen.
Genauso verhalten sich die Regierenden, wenn sich mitten in einem recht strengen Winter die Gasspeicherreserven dramatisch leeren. Eigentlich dürfte es angesichts der Erderwärmung die Kältewelle mit Eis und Schnee gar nicht mehr geben, allerdings scheint sich der Klimawandel nicht an die Ideologie seiner Propagandisten zu halten. Der Januar war 1,6 Grad kälter als der übliche Schnitt von 1991 bis 2020.
So soll Deutschlands größter Gasspeicher in Rehden im Landkreis Diepholz diese Woche nur noch einen Füllstand von 9,75 Prozent ausweisen. Bundesweit liegt der Füllstand der Gasspeicher in Deutschland am Donnerstag bei 30,18 Prozent, das entspricht -0,97 Prozent im Vergleich zum Vortag. Demnach schrumpfen unsere Gasvorräte täglich um rund ein Prozent. Ab Mitte März könnten sie dann leer laufen.
Nur zum Vergleich: Erst im Frühjahr 2025 erreichten die Gasfüllstände nach der Heizsaison ihren Tiefpunkt am 1. April mit nur noch 28,83 Prozent. Der aktuelle Wert von 30,18 Prozent ist zudem deutlich niedriger als in den Vorjahren zu diesem Zeitpunkt und auch deutlich niedriger als der europäische Durchschnitt mit 39,23 Prozent.
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