Reichelt: „Mit dem Wort ‚Remigration‘ ist nichts mehr zu gewinnen” – hitzige Debatte bei NIUS Live

vor 12 Monaten

Reichelt: „Mit dem Wort ‚Remigration‘ ist nichts mehr zu gewinnen” – hitzige Debatte bei NIUS Live
Bildquelle: NiUS

Die AfD will professioneller und anschlussfähiger werden – Ziel: „Regierungsverantwortung übernehmen“. Das war das Thema bei einer Parteiklausur am Wochenende. Die AfD will neue Wählergruppen erreichen, die Abgrenzung zwischen dem konservativ-bürgerlichen und dem linken Lager verstärken und sich auch von gewissen Kampfbegriffen wie zum Beispiel „Remigration“ trennen – über die Professionalisierung der AfD, die nicht ohne Streit vonstattengeht, debattierten unsere Reporter bei NIUS Live.

Fazit der Klausur: In offiziellen Positionspapieren der AfD taucht das Wort „Remigration“ nicht mehr auf. Björn Harms, stellvertretender Chefredakteur von NIUS, erkennt die Taktik dahinter, doch mahnt: „Man wird das Wort aus der Partei nicht mehr hinausbekommen. Wenn wir über dieses Thema Anschlussfähigkeit reden, dann muss man ja auch immer sehen, dass es einen zweiten Partner gibt, nämlich die Partei, an die AfD Anschluss finden soll. Das ist in dem Sinne nur die CDU.“ Man bereite sich also mit charmanten Worten auf mögliche Koalitionen vor.

Reichelt gibt im NIUS Live Studio eine Prognose ab: „Dieses Wort Remigration wird in den folgenden Wahlkämpfen der AfD keine Rolle mehr spielen.“

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