„Regulierungswahnsinn“: Ritter Sport-Chef fordert „mehr Planungssicherheit und Pragmatismus“

vor 7 Monaten

„Regulierungswahnsinn“: Ritter Sport-Chef fordert „mehr Planungssicherheit und Pragmatismus“
Bildquelle: Apollo News

Der Vorstandschef des Schokoladenherstellers Ritter Sport, Andreas Ronken, plädiert für eine Anhebung des Renteneintrittsalters. „Wir sollten später in Rente gehen – weil wir es können“, sagte er im Gespräch mit dem Nachrichtenportal t-online. Ronken betonte, dass er selbst gern länger arbeite. Zugleich sei er überzeugt, „dass viele Menschen heute länger arbeiten können und wollen, weil die Gesundheitssysteme besser sind und die Arbeit nicht mehr so körperlich belastend ist wie früher“.

Hier zog der Manager einen persönlichen Vergleich: „Mein Großvater ist mit 70 gestorben; als er mit 65 oder 67 in Rente ging, hatte er nur noch ein paar Jahre – er war körperlich einfach kaputt von der harten Arbeit. Das ist heute nicht mehr die Regel.“ Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation in Deutschland warnte Ritter‑Sport‑Chef Andreas Ronken davor, Verantwortung ausschließlich der Politik zuzuschieben.

In mehreren Branchen sei der notwendige Strukturwandel nur unzureichend begleitet worden – teilweise auch durch die Europäische Union. „Die größten Sorgen macht mir der Regulierungswahnsinn und die sich permanent ändernden Vorgaben“, so Ronken weiter. „Ich finde: Wir brauchen mehr Planungssicherheit und Pragmatismus.“

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