Nach der kurzzeitigen Ausrufung des Kriegsrechts durch den südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk-yeol hat die Opposition zahlreiche Versuche unternommen, die Regierungspartei zu schwächen. Zuletzt führte eine gegen den von der Nationalratsversammlung suspendierten Präsidenten eingeleitete Untersuchung sogar zu einem Haftbefehl, der jetzt vollstreckt werden sollte.
Doch offenbar hat sich das Militär vor den Präsidenten gestellt und die Ermittler an der Festnahme von Yoon gehindert. Die Verhaftung war gerichtlich angeordnet worden, nachdem der Politiker der Regierungspartei Gungminui-him (PPP) dreimal nicht zu einem Verhör vor dem Amt für Korruptionsbekämpfung erschienen war (Apollo News berichtete).
Am Freitag soll dann eine Militäreinheit die Ausführung des Haftbefehls, der laut Gesetz innerhalb von sieben Tagen und somit noch in der ersten Januarwoche umgesetzt werden muss, verhindert haben. Laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap habe die Einheit den Zugriff auf dem Gebiet von Yoons Amtssitz blockiert.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











