Die geplante Rentenreform zählt zu den heikelsten Projekten der schwarz-roten Bundesregierung. Eine Expertenkommission arbeitet derzeit hinter verschlossenen Türen an Vorschlägen, wie das Rentensystem langfristig stabilisiert werden soll. Dabei zeichnen sich offenbar tiefgreifende Änderungen ab – darunter die schrittweise Einführung der Rente mit 70.
Demnach soll die Rente mit 68 ab den 2040er Jahren kommen, später die Rente mit 69 und schließlich ab den Jahren 2061/62 die Rente mit 70. Betroffen wären jüngere Generationen ab Jahrgang 1990. Das berichtet Bild und beruft sich auf das Expertengremium.
Auch beim Rentenniveau schlägt die Kommission offenbar Einschnitte vor. Laut Bild soll das Verhältnis von Durchschnittsrente zu Durchschnittslohn nach 2031 schrittweise von derzeit 48 auf 46 Prozent sinken. Ziel sei es, den Zuschuss aus dem Bundeshaushalt zur Rentenkasse langsamer steigen zu lassen. Der Staat überweist bereits heute mehr als 100 Milliarden Euro pro Jahr an die Rentenversicherung.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











