Viele Kinder und Jugendliche in Deutschland leiden unter Ängsten, Depressionen oder Einsamkeit. Das hat eine Studie des Universitätskliniken Hamburg-Eppendorf gezeigt.
Psychotherapeuten können davon ein Lied singen. Wie TE berichtete, sind ihre Wartelisten lang, aber ihre Zeit begrenzt. Und so erhalten viele Kinder kaum Hilfe im Umgang mit ihren mentalen Problemen. Die Bundesregierung hat es sich daher zu einem „vordringlichen Ziel“ gesetzt, die mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Das antwortet sie auf eine “Kleine Anfrage” der Grünen. So haben Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag verankert, eine Strategie mit dem schmissigen Namen „Mentale Gesundheit für junge Menschen“ zu entwickeln. Schon im nächsten Jahr wolle sie „erste konkrete Schritte und Maßnahmen erreichen“, schreibt die Bundesregierung.
Im nächsten Satz zeigt die schwarz-rote Regierung, dass eigentlich nur wenige „konkrete Schritte“ hinter ihren großen Worten stecken: Die Verantwortlichen hätten ja die Möglichkeit, konkrete Beispiele zu nennen, was ihnen genau mit der „Strategie“ vorschwebt. Stattdessen folgt das typische Bla-Bla, dass sie „Prävention und Früherkennung psychischer Erkrankungen“ stärken wollten. Dafür solle die „Aufklärung und niedrigschwellige Beratung von Eltern“ gefördert werden. Und sie wollen Pädagogen und „Fachkräfte“ fortbilden.
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