Es ist nicht übertrieben festzustellen, dass wir am Beginn eines epochalen Zeitenwandels stehen. Was US-Präsident Donald Trump im Konflikt zwischen Israel und der Hamas in Gaza vollbracht hat, dürfte in die Geschichtsbücher eingehen. Trump ist auf dem besten Weg, zum Bahnbrecher einer neuen Ordnung im Nahen Osten zu werden. Große Geschichte wird geschrieben – alles ist im Fluss.
Und die Europäer? Sie durften Präsident Trump nachträglich zu seinem Coup gratulieren. Sie sind zu Bauern auf dem geopolitischen Schachbrett degradiert. Besser: Mit ihrem sturen, ökosozialistischen Crashkurs haben sie sich auch wirtschaftlich selbst aus dem Spiel genommen – die einstigen Kolonialmächte auf dem Rückzug in die Bedeutungslosigkeit.
Die deutsche Politik fiel in diesem Konflikt vor allem dadurch auf, dass sie mit untrüglichem Gespür für politische Fehltritte, Fehleinschätzungen und ohne jegliches Verständnis für die Dynamik des Prozesses gerade noch rechtzeitig vor Toreschluss eingriff – und dann im großen Medienstil die Waffenlieferungen an Israel auf Eis legte. Bundeskanzler Friedrich Merz? Ein Totalausfall, auch auf internationalem Parkett.
Verlassen wir die große Bühne der Politik, auf der Deutschland längst nichts mehr zu suchen hat. Eine ökonomisch ausgezehrte EU steht gedemütigt im Handelskonflikt mit den USA, abhängig von Energieimporten und erstickt vom eigenen Klimakult – ein Statist im globalen Spiel. Blicken wir auf die deutsche Innenpolitik.
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