Jahrelang stand das ehemalige Kaufhof-Gebäude in der Regensburger Innenstadt leer – im Dezember fand man endlich einen Investor. Doch nun laufen die Bürger Sturm gegen die internationale Investorengruppe. Der Grund: In dem leerstehenden Gebäude soll ein islamisches „Kulturzentrum“ entstehen.
„Ich und viele andere Bewohner der Regensburger Altstadt fühlen uns zunehmend unsicher bei dem Gedanken an ein islamisches Kulturzentrum in unserer unmittelbaren Umgebung“, schreibt der Initiator einer Petition, die bislang mehr als 30.000 Menschen unterschrieben haben. „Unsere Altstadt ist ein Ort des historischen Erbes und der kulturellen Signifikanz, und es ist unsere Aufgabe, dies zu bewahren.“
Investoren-Sprecher Rami Haddad schilderte die Pläne der Investorengruppe im Gespräch mit der Mittelbayerischen Zeitung: „Die Vision für das Gebäude ist ambitioniert, aber realistisch: Es soll ein lebendiges islamisches Kultur- und Einkaufszentrum entstehen. Es wird eine vielseitige Mischung aus Einzelhandelsangeboten bieten, von traditionellen Geschäften wie Metzgern und Friseuren bis hin zu modernen Unternehmen. Zudem werden kulturelle und Veranstaltungsräume als Zentren für Gemeinschaftsaktivitäten dienen.“
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