Klöckner hatte zuvor entschieden, die Regenbogenflagge künftig ausschließlich an diesem Gedenktag zu hissen – nicht jedoch zum Christopher Street Day (CSD). Damit rückte sie von der Praxis ihrer Vorgängerin Bärbel Bas (SPD) ab, die die Flagge auch während des Berliner CSD am Bundestag hatte aufziehen lassen.
Bundeskanzler Merz sagte 2025 bei Maischberger, der Bundestag sei kein Zirkuszelt, auf dem beliebig Fahnen gehisst würden.
Die Bundestagspräsidentin begründete ihre Entscheidung mit der Neutralitätspflicht der Bundestagsverwaltung. Die Bundesflagge in Schwarz-Rot-Gold stehe bereits für Freiheit, Menschenwürde und Gleichheit vor dem Gesetz – einschließlich des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung, erklärte Klöckner.
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