Deutschland macht neue Schulden. Viel neue Schulden. Das ist längst keine Schlagzeile mehr – sondern politische Realität. Sondervermögen, zusätzliche Programme, steigende Ausgaben: Die Verschuldung nimmt spürbar zu.
Auch die Kosten für die Verschuldung – die Zinsen – steigen stark an. SPD-Finanzminister Klingbeil reagiert darauf nun mit einem riskanten Finanzmanöver. Mit Blick auf die finanzielle Stabilität kommt es nicht nur nur darauf an, wie viele Schulden aufgenommen werden – sondern auch wie.
Quelle: Monatsbericht März 2026 des Bundesfinanzministerium
Ein Blick in die aktuellen Zahlen zeigt eine klare Entwicklung: Der Bund setzt zunehmend auf kurzfristige Finanzierung – also auf Schuldtitel mit kurzer Laufzeit statt langfristige Anleihen.
2025 nahm der Bund 134,5 Milliarden Euro mit kurzfristig laufenden – einjährigen – Schatzanweisungen auf, im Jahr 2026 ist geplant 176 Milliarden Euro in dieser Form aufzunehmen – eine Steigerung um 31 Prozent. Warum? Weil kurzfristige Zinsen aktuell niedriger sind als langfristige.
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