Die Präsidentschaftswahl in Kolumbien ist entschieden: Der rechte Kandidat Abelardo De La Espriella hat die Stichwahl gegen den linken Kandidaten am Sonntag mit rund 250.000 Stimmen Vorsprung gewonnen, nachdem er bereits die erste Runde überraschend für sich entschieden hatte. Die südamerikanische Nation hat so ein klares Votum für mehr Sicherheit und wirtschaftliche Freiheit abgegeben. Der amtierende Präsident Gustavo Petro will das Ergebnis vorerst nicht anerkennen.
De la Espriella hatte im Wahlkampf vor allem mit einem harten Sicherheitskurs, einem schlankeren Staat und einem kompromisslosen Vorgehen gegen illegale Gruppen für sich geworben. Oft wurde er deswegen auch mit dem Präsidenten El Salvadors, Nayib Bukele, verglichen. Ihm war es gelungen, mit hartem Vorgehen gegen die dortigen Drogenbanden aus El Salvador innerhalb weniger Jahre statt eines kriminalitätsgeplagten Staates einen der sichersten des Kontinents zu machen. Dazu hatte er die Bandenmitglieder in eigens dafür gebaute Gefängnisse gesperrt.
Immer wieder trat der Kandidat auch mit dem Versprechen auf, die kolumbianische, bislang linksgerichtete Politik radikal zu verändern. Der Mann, der bislang eigentlich nichts mit Politik zu tun hatte, sondern im Gegenteil ein erfolgreicher Anwalt und Unternehmer war, will jetzt also mit klarer Kante das südamerikanische Land aufbauen und dabei wohl mit Argentinien und dessen Präsidenten Milei zusammenarbeiten.
🔴 LIVESTREAM von OE24.TV










