Dass die Autobahnen in Deutschland in einem miserablen Zustand sind, weiß jeder, der sie regelmäßig befährt: endlose Baustellen, bei denen sich scheinbar nichts tut, dreispurige Straßen, bei denen plötzlich Tempo 80 wegen „Straßenschäden“ verlangt wird, oder Tempo 60 auf Brücken in der Hoffnung, ihnen ergeht es nicht wie der Carolabrücke in Dresden.
Aus diesem Grund hatte das Bundesverkehrsministerium unter Verkehrsminister Volker Wissing (damals FDP, heute parteilos) 2022 ein Programm aufgelegt, durch das bis 2032 – also in zehn Jahren – die 5000 wichtigsten und marodesten Brückenabschnitte auf Autobahnen und Bundesstraßen saniert werden sollten.
Wie der Bundesrechnungshof nun jedoch offenlegt, hinkt die Bundesregierung diesen Zielen weit, weit hinterher – lobt sich aber trotzdem mit frisierten Zahlen für den angeblich massiven Fortschritt.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











