Der Bundesrechnungshof schlägt Alarm: Der Haushaltsentwurf der Bundesregierung für 2026 offenbart nach Einschätzung der Prüfer gravierende Finanzprobleme. Demnach wird ein erheblicher Teil der geplanten Ausgaben nicht aus laufenden Einnahmen gedeckt, sondern durch neue Kredite finanziert, berichtet die Bild.
Kritisch sehen die Kontrolleure vor allem den starken Anstieg der Staatsverschuldung. Bis 2029 plant die Bundesregierung zusätzliche Kredite in dreistelliger Milliardenhöhe. Gleichzeitig ist in den Finanzplanungen ein gewaltiges Defizit sichtbar, das ohne grundlegende Sparmaßnahmen kaum geschlossen werden könne.
Die Entwicklung der vergangenen Jahre verstärkt die Sorge: Zwischen 2019 und 2026 sind die Ausgaben des Bundes um rund drei Viertel gestiegen. Damit wuchs auch die Gesamtverschuldung deutlich an – von etwa 1,3 Billionen Euro im Jahr 2020 auf fast 1,9 Billionen Euro heute.
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