Jubelnd strömen Tausende Syrer auf die Straßen von Damaskus, reißen Plakate des gestürzten Diktators Baschar al-Assad von den Wänden und skandieren „Freiheit!“. Nach 24 Jahren Herrschaft ist das Assad-Regime binnen weniger Tage wie ein Kartenhaus zusammengebrochen.
Am frühen Sonntagmorgen überschlugen sich die Ereignisse. Syrische Offiziere berichteten, dass Assad fluchtartig die Hauptstadt verlassen habe. Sein Flugzeug wurde kurzzeitig auf dem Radar gesichtet, verschwand dann aber. Medienberichten zufolge sollen Teile der Assad-Armee bereits zuvor desertiert haben und in den Irak geflohen sein.
Die Rebellen der islamistischen Hayat Tahrir al-Sham (HTS) nutzten das entstandene Machtvakuum und rückten ohne nennenswerten Widerstand in Damaskus ein. Die Rebellen-Allianz unter Führung der islamistischen Hayat Tahrir al-Sham (HTS) erklärte Damaskus am späten Vormittag für „befreit“ und kündigte das Ende der „dunklen Ära“ an. HTS-Anführer Abu Mohammed al-Dschulani wandte sich in einer Videobotschaft an das syrische Volk: „Heute beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte unseres geliebten Syriens.“
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











