Das Assad-Regime in Damaskus ist gestürzt. Erste Bilder aus der syrischen Hauptstadt zeigen bewaffnete Rebellen im Präsidentenpalast, aus dem Baschar al-Assad zuvor geflohen sein soll. Die Übernahme der von dem Regime kontrollierten Gebiete ging erschreckend schnell – und so möchten die Milizen weiter vorgehen.
Nur wenige Stunden nach der Machtübernahme in der Nacht auf Sonntag feiern die unterschiedlichen Milizen in der Hauptstadt. Dabei kommt es auch zu Aufrufen an die im Ausland lebenden Syrer: Das sei „der Moment der Heimkehr und der Moment von Freiheit nach Jahrzehnten der Unterdrückung und des Leids“, soll in den Straßen gerufen worden sein.
Seit 2000 war Assad der Präsident des arabischen Landes, sorgte zunächst mit seiner Öffnung gen Westen für Zufriedenheit, stürzte das Land dann jedoch 2011 in den Bürgerkrieg – der auch massive Flüchtlingsströme nach Europa hervorrief. Für die Rebellen sind die vergangenen 13 Bürgerkriegsjahre jetzt offenbar Geschichte.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











